DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 42/2018

Was sich Journalisten über Kinderernährung so ausdenken und dann die Menschen in die Irre führen

„Das Schlimmste daran ist aber, dass unsere Kinder lernen, nicht mehr auf den Körper zu hören. Stattdessen müssen sie befolgen, was irgendjemand aus irgendwelchen Gründen sagt. Dies empfinde ich im höchsten Mass als Missbrauch und Entmündigung. Gesundes Essen beginnt nicht bei der Lebensmittelauswahl, sondern bei unserer entspannten Einstellung zum eben diesem Essen!“

 

Anmerkung: Die „entspannte Einstellung zum eben diesem Essen“ und das „auf den Körper zu hören“ können wir heute schon als Massenphänomen besichtigen: Kinder, die riesige Mengen an raffiniertem Zucker, fetthaltigen Tierprodukten und Junkfood konsumieren. Kinder, die dadurch immer dicker und fetter werden mit all den bekannten desaströsen gesundheitlichen Konsequenzen. Und dann kommt ein (offenbar unfähiger) Journalist daher und fordert genau dieses aberwitzige katastrophale Essverhalten bei Kindern! Wie sollen Kinder wissen, was ihnen guttut, wenn sie durch die Sucht nach Zucker, Casomorphinen (in Milchprodukten) und Salz (in Junkfood) gar nicht mehr in der Lage sind, eine gesunde freie Auswahl bei Nahrungsmitteln zu treffen und letztlich nur noch ihre erlernte Sucht nach unnatürlichen Nahrungsstoffen befriedigen können. Diese Kinder haben nur eine Chance: Gebildete Erziehungsberechtigte, die für ihre Kinder eine gesunde Nahrungsmittelauswahl treffen und so den natürlichen Geschmackssinn dieser Kinder erhalten bzw. nicht zerstören. Aber leider ist es selbst für gebildete Eltern bei der gigantischen Lawine an Fake-Nachrichten zur Ernährung nicht so einfach zu erkennen, was überhaupt eine gesunde Ernährung für Kinder ist.

 

https://www.20min.ch/fitness/fitfood/story/Das-Maerchen-von-der-gesunden-Ernaehrung-10136752

 

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